lO Mo A RcPS D| 26 6 83 34 1 / 4
lO Mo A RcPS D| 26 6 83 34 Supply Chain Management
- Einführung in das Supply Chain Management
1.Allgemeine Grundlagen des Supply Chain Managements 2.Strukturgerüst des Supply Chain Managements 3.Strategische Überlegungen in Zulieferer-Abnehmer-Beziehungen II.Planungsansätze des strategischen Supply Chain Managements 1.Advanced Planing Systems 2.Verfahren der Bedarfsprognose 3.Distribution und Transport III.Controlling des Supply Chain Managements
1.Einführung: Begriff, Aufgaben, Ziele
2.Planungsinstrumente 3.Kennzahlen und Kennzahlsysteme 2 / 4
lO Mo A RcPS D| 26 6 83 34
1: Allgemeine Grundlagen des SCM
1.Definitionen und Grundlagen des Supply Chain Managments 1.1 Begriffliche Abgrenzung des Supply Chain Managements Recht vorläufigen Entwicklungsstand der betriebswirtschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet SCM: kein in der betriebswirtschaftlichen Theorie entwickeltes Konzept, sondern ein in der Unternehmenspraxis entstandener Ansatz, den die Theorie erfasst und beschreibt Zwei große Definitionsgruppen (Denkschulen)
- Betriebswirtschaftliche Logistik
- keinen direkten Logistikbezug
-“We do not distinguish between logistics and SCM” (Simchi-Levi) -„SCM als eine qualitativ höhere Entwicklungsstufe im Lebenszyklus des Logistikmanagements“ (Göpfert) -Definition: “SCM is a discipline that focuses on the integration of suppliers, factories, warehouses, distribution centers, and retail outlets so that the items are produced and distributed to the right customers, at the right time, at the right place and at the right price. Importantly, this is done in a way that minimizes costs while satisfying a certain level of service.” (Simchi-Levi) -Im Mittelpunkt: die effiziente Integration der an dem Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen durch das SCM unter der Zielsetzung der Befriedigung der Kundenbedürfnisse.
-Definition: “the integration of all key business processes across the supply chain is what we are calling SCM“(Cooper et al.) -Im Mittelpunkt: Unternehmensübergreifendes Management von Geschäftsprozessen bzw.Kooperationsmanagement oder Beziehungsmanagement -> Die Verknüpfung der unternehmensübergreifenden Stufen erfolgt über die Material-, Informations- und Finanzflüssen (Informationsfluss: die Grundlage für die Bildung und den Betrieb des Wertschöpfungssystems) -> Koordinationsbedarf SCM: optimiert die unternehmensübergreifende Abstimmung der Wertschöpfungsprozesse (womit auch eine Ausrichtung auf den Endkunden einhergeht) Allgemein wird die Betrachtung auf dir Integrationsobjekte Material-, Güter- und Informationsfluss beschränkt. (alle anderen Wertschöpfungsprozesse können aber kontextabhängig auch in Frage kommen)
Wesentliche Aspekte des SCM: 3 / 4
lO Mo A RcPS D| 26 6 83 34 1.Erschließung unternehmensübergreifender Erfolgspotenziale 2.effiziente Integration der relevanten Teile des interorganisationalen Wertschöpfungssystems 3.kostenoptimale Gestaltung, Planung, Steuerung und Kontrolle der unternehmensübergreifenden logistischen Prozesse, die zur Entwicklung, Erstellung und Verwaltung von Sachgütern und/oder Dienstleistungen führen 4.Koordination und Optimierung der Güter-, Informations-, Dienstleistungs- und Finanzflüsse 5.Befriedigung der Bedürfnisse aller Endkunden 1.2 Abgrenzung des SCM von der Logistik -Logistik als Unternehmensfunktion -Logistik als Unternehmensprinzip (Führungskonzeption) -> Wandel der Logistik von Unternehmensfunktion hin zu Führungskonzeption
Möglicher Ansatzpunkt: SCM als vierte und vorerst letzte Stufe der Logistik
Vier Phase der Logistik Entwicklung:
1.Material- und warenflussbezogene Dienstleistungen -Ursprünglich: Vorgänge welche zu einer bedarfsgerechten Verfügbarkeit von Material und Waren führten 1.Logistik als Koordinationsfunktion 2./ 4. Logistik als Durchsetzung der unternehmensinternen und –übergreifenden Flussorientierung ->Im Mittelpunkt: TUL-Logistik (die Frage des Transports, der Umschlagshäufigkeit und der Lagerhaltung) In dieser klassischen Ansicht -> Logistik als Unternehmensfunktion -> als funktionaler Bestandteil im SCM enthalten Zu 2. Die zweite Entwicklungsstufe: der gesamte Material- und Warenfluss des Unternehmens wird auf Abstimmungsprobleme untersucht Fokus hier: von der Effizienz einer isolierten Funktion ->Effizienz der Koordination verschiedener Funktionsbereiche ->führt zu Ausweitung der dispositiver Tätigkeit in der Logistik (Produktionsplanung und –steuerung) Zu 3. Aus der Unternehmensfunktion der Logistik -> eine Führungskonzeption Im Vordergrund: die konsequente Orientierung an Prozessen, also die flussorientierte Gestaltung der UN in ihrer Gesamtheit Durch Orientierung an Prozessen und Prozessketten -> treten Rationalisierungseffekte ein -> die die Wettbewerbsfähigkeit steigern -> dies wird durch Ausschöpfung des leitungsbezogenen Potenzials der Logistik oder zusätzliche Kostensenkungen erreicht
- / 4